Ein unmoralisches Angebot


Filme / Mittwoch, 18. November, 2020

Mit „Ein unmoralisches Angebot“ hat Erotik-Veteran Adrian Lyne 1993 ein weiteres starbesetztes Drama auf den Weg gebracht.

Handlung

Der gut betuchte Architekt David und die Immobilienmaklerin Diana sind ein frisch verheiratetes, glückliches Paar. Sie stehen kurz davor, sich ihren Traum vom Eigenheim zu erfüllen. Doch dann kommt die Rezession, die all ihre Pläne zunichte macht und die beiden bis kurz vor den Ruin treibt. Als letzte Möglichkeit versuchen sie das große Geld beim Zocken in Las Vegas zu machen, doch auch das soll dem Paar nicht so recht gelingen.

Als David und Diana ihr restliches Geld verprasst haben, treffen sie plötzlich auf den milliardenschweren Unternehmer John Gage. Gage erkennt die verzweifelte Lage des Ehepaars und macht David und Diana ein unmoralisches Angebot. Er bietet ihnen eine Millionen Dollar an, wenn er eine Nacht mit Diana verbringen darf. Das Paar zögert, doch in ihrer aktuellen Situation ist diese horrende Summe an Geld einfach zu verlockend.

Sie willigen letztendlich ein, was fatale Folgen für die noch junge Beziehung hat. Kann David seine Frau von seinen Qualitäten überzeugen? Oder hat er sie an den stinkreichen und erotischen Unternehmer verloren?

Demi Moore und Woody Harrelson in "Ein unmoralisches Angebot"
© Paramount Pictures

Kritik

Regisseur Adrian Lyne ist wieder zurück. Bereits mit den Filmen „9 ½ Wochen“ und „Eine verhängnisvolle Affäre“ hat er bewiesen, dass er ein erotisches Drama perfekt inszenieren kann. Und so widmet er sich mit „Ein unmoralisches Angebot“ nun einem weiteren Erotikfilm.

„Ein unmoralisches Angebot“ basiert lose auf dem gleichnamigen Roman von Autor Jack Engelhard und wartet mit einer Starbesetzung auf. So glänzt Demi Moore in einer wahrlich verführerischen Rolle, während Robert Redford und der junge Woody Harrelson das Ensemble komplettieren.

„Ein unmoralisches Angebot“ hat seine prickelnden, erotischen Momente, wie ein kleines, im wahrsten Sinne des Wortes, heißes Stelldichein in der Küche. Das gewisse Prickeln entsteht aber eher durch das Spiel, dass der Regisseur und sein Team mit dem Zuschauer spielen. Sie stellen nicht nur dem fiktiven Paar die Frage, ob sich eine liierte Frau für das finanzielle Glück verkaufen sollte oder kann, sondern auch der Zuschauer kommt dabei ins Grübeln.

„Ein unmoralisches Angebot“ zählt zwar nicht zu Lynes besten Werken, kann sich aber aufgrund des Zusammenspiels zwischen den Hauptdarstellern wahrlich sehen lassen.

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